Die Welt ist nicht genug   Ölvorkommen im Kaspischen Meer Öl, die wertvollste Ware der modernen Zivilisation. Doch im beginnenden dritten Jahrtausend unserer Zeitrechnung verringern sich die Vorräte auf unserem Planeten mit alarmierender Geschwindigkeit. Die Entdeckung eines riesigen Vorkommens des "schwarzen Goldes" unter dem Kaspischen Meer führt zu einem verbissenen Kampf zwischen einigen der mächtigsten Firmen der Welt, die dieses Öl fördern und mit einer Pipeline in ihre eigenen Länder transportieren möchten.

Das Attentat Sir Robert King, Chef von “King Enterprises”, ist für den Bau der westlichen Pipeline zuständig, bis er auf brutale und raffinierte Weise ermordet wird. Und das passiert ausgerechnet in den angeblich sicheren Räumlichkeiten des MI6, was M mehr als unangenehm ist. Zugleich wird Geheimagent James Bond, der das Bootsjagd auf der ThemseGebäude gerade verlässt, von einer geheimnisvollen Frau unter Beschuss genommen. Doch sie verfehlt ihr Ziel und Bond verfolgt die Unbekannte. Es folgt eine spektakuläre und rasante Bootsverfolgungsjagd auf der Themse, die damit endet, dass Bond mit seinem Spezialboot auf dem Dach des Millennium Domes landet und die geheimnisvolle Fremde ums Leben kommt. Dank einer Computerrecherche von Moneypenny wird die Frau allerdings schnell als Leutnant des skrupellosen Renard, einem hinterhältigen Terroristen, identifiziert.

Die Erbin Nach dem Tod von Sir Robert erbt dessen schöne Tochter Elektra die Firma und ist als seine Nachfolgerin entschlossen, die Arbeit ihres Vaters fortzusetzen. Bei der Durchsicht der Akten findet Bond heraus, dass Elektra bereits einige Jahre zuvor einmal von Renard entführt und als Geisel gehalten worden war. Sir Robert hatte sich auf Drängen von M und MI6 hin geweigert, das geforderte Lösegeld zu zahlen. So war Elektra gezwungen, sich selbst zu helfen, und hatte bei ihrem erfolgreichen ElektraFluchtversuch zwei von Renards Wachen getötet. Ausgestattet mit einem umfassenden Sortiment aus Q's Zauberwerkstatt macht sich Bond auf den Weg in die kaukasischen Berge, wo sich die Hauptbaustelle und Pipeline von King Enterprises befindet - eine von vieren, die das Öl aus dem Kaspischen Meer durch die Türkei hindurch direkt ins Mittelmeer befördern soll. M stellt 007 für den Schutz von Elektra ab und möchte, dass er herausfindet, wer hinter der Ermordung ihres Vaters steht. Während des Besuches einer Berg-Pipeline überleben Elektra und Bond nur knapp eine Lawine und einen Überraschungsangriff bewaffneter Männer mit Fallschirmen und auf Skiern. Dank eines genialen Tricks , mit dem Q Bond ausgestattet hatte, gelingt es ihnen, über die SDer Feind greift anchneehänge zu Elektras eleganter Villa am Ufer des Kaspischen Meeres nahe der Stadt Baku zu entkommen. Später an diesem Abend geben sie sich die Ehre im edlen Casino des Ortes, wo Bond einen alten Gegenspieler trifft: den Ex-KGB-Agenten Valentin Zukovsky, der mittlerweile Casinobesitzer und Unternehmer mit eigener Fischerei in Baku ist, wo er besten Kaviar und Champagner herstellt - nicht nur für die Mafia-Bosse Russlands, der Türkei und Chinas, sondern auch für Diplomaten, Spione und Firmenkonsortien aus allen Ländern der Erde. Bond ist davon überzeugt, dass Valentin auch in die kriminellen Machenschaften Renards verwickelt ist. Nachdem Elektra mit Gelassenheit die winzige Summe von einer Million Dollar am Spieltisch verloren hat, kehren sie und Bond in die Villa zurück, wo die Millionärstochter dem Charme des Agenten erliegt.

Die Nuklearanlage - Kasachstan Mitten in der Nacht erwacht Bond und beobachtet Elektras Sicherheitschef Davidov dabei, dass dieser auf seltsame Weise mit einer Aktentasche beschäftigt ist. Bei näherer Untersuchung von Davidovs russischem Fahrzeug stellt sich heraus, dass ein toter Mann im Kofferraum liegt. BondIndem er den Platz des Toten einnimmt, gelingt es Bond, Davidov zu töten und die Aktentasche an sich zu bringen. Dann nimmt er dessen Identität an und steigt in ein Flugzeug, das ihn zu einer atomaren Testeinrichtung in Kasachstan bringt. Dort ist eine Gruppe von Wissenschaftlern damit beschäftigt, die Anlage stillzulegen, indem sie die nuklearen Sprengköpfe auseinander nimmt und das kobaltblaue Plutonium daraus entfernt. In einer unterirdischen Testkammer stößt Bond auf eine Atombombe. Hier trifft 007 auch auf zwei Personen, die in den nächsten Tagen eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden: Dr.Christmas Jones, eine Nuklearwaffen-Expertin , sowie Renard. Schnell wird Bond klar, dass Renard die Bombe stehlen möchte, und trotz eines wagemutigen Kampfes mit Dr. Christmas an seiner Seite, kann er nicht verhindern, dass der Terrorist mit der zerstörerischen Waffe entkommen kann.

Die Nuklearbombe Bonds Suche nach Renard und der Waffe führen ihn, Christmas, M und Stabschef Tanner in die Türkei und zum dortigen Kontrollzentrum der Pipelines. Offenbar schickt Renard die AtomboBond rettet sichmbe auf einer speziellen Einrichtung wie eine Rohrpost durch die Pipeline hindurch, und diese bewegt sich nun mit hoher Geschwindigkeit auf das Öl-Terminal zu. Mit einer gehörigen Portion Scharfsinn und mit Dr. Christmas an seiner Seite begibt sich Bond in die Pipeline mit der Absicht, die Bombe zu entschärfen, bevor sie ihr Ziel erreicht. Aber nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint: Da er den Verdacht hat, die Bombe könne auch nur ein Ablenkungsmanöver sein, um den Diebstahl des Plutoniums zu verschleiern, bringt Bond sich und Christmas in Sicherheit und lässt die Bombe zur - relativ harmlosen, da nicht atomaren - Explosion kommen. So glaubt jeder, Bond und Christmas hätten bei der Aktion ihr Leben lassen müssen.

Der Drahtzieher Jetzt ist es Bonds Aufgabe, herauszufinden, was ein berüchtigter Terrorist mit Plutonium aus einer Atombombe will und wer für die verbrecherischen Dienste Renards bezahlt. Denn ihm ist klar, dass die Zerstörung von drei der Elektra und Bondvier Pipelines dem Besitzer der verbleibenden Anlage unbegrenzte Macht verschaffen wird, was die westliche Welt völlig aus dem Gleichgewicht bringen kann. Aber was genau ist geplant?

Erneut fährt Bond nach Baku, wo sich eine Serie spektakulärer Entwicklungen ergibt, darunter die völlige Zerstörung von Valentins Kaviarfabrik durch riesige vertikale, an Helikoptern befestigte, Sägen. Während dieser Aktion rettet Bond Valentin das Leben und der ehemalige Gegner, nur knapp dem Tod entronnen, wird zum brillanten Verbündeten.

Schließlich folgt Bond seinem Gegenspieler Renard nach Istanbul, wo es ihm auch gelingt, hinter die überraschende Identität von dessen Geldgebern zu kommen .... Elektra. Zwischen Bond und dem eiskalten Killer kommt es schließlich in den engen Gängen eines Atom-U-Bootes unter dem Bosporus zur alles entscheidenden Konfrontation ...

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Die Welt ist nicht genug So lautet der Titel des Bond Filmes mit Pierce Brosnan. Warum denn das jetzt hier? Warum erzähl ich was von James Bond? Nun ja, die Antwort ist einfach: Ich steh auf James Bond . Ich habe sie alle gesehen: Sean Connery, Roger Moore, Timothy Dalton, George Lazenby und Brosnan. Ich kenne jeden Film:

  • die Guten:     Goldfinger, Hauch des Todes, Diamantenfieber, Goldeneye .... 
  • die Schlechten: Der Mann mit dem goldenen Colt, Lizenz zum Töten, Der Morgen stirbt nie, ...

Irgendwie merkt man eben immer, wenn jemand von etwas begeistert ist, wenn jemand ein Fan ist. Trotzdem habe ich James Bond nicht meine Homepage gewidmet, sondern jemandem, der einen viel wichtigeren Einfluss auf mein Leben hat. Derjenige ist keine Fiktion wie die Romanfigur von Ian Fleming, er ist Realität. Er hat mein Leben nicht bereichert oder mir nette Stunden in einem Kinosessel verschafft. Er hat mir mein Leben geschenkt, mich errettet und erlöst: Jesus Christus

Aber, dass ich Bond-Fan bin genügt nicht. Der Film: ”Die Welt ist nicht genug” ist nicht nur ein guter Bond-Film. Wir stehen gerade kurz vor Ostern. Wir feiern an Karfreitag, dass Jesus für mich ans Kreuz gegangen ist und dass er für Ralpf Wagner gestorben ist: stellvertretend für mich! Das muss man erst mal checken.... Gott kommt auf die Erde, um für mich zu sterben! Und wir feiern 3 Tage später seinen Triumph, mit dem er den Tod überwindet und uns eine lebendige Hoffnung schafft, die weit über den Tod hinausgeht.

Ich habe mal nachgeschaut wie oft Jesus die Möglichkeit hatte, die Kurve zu kratzen und sich das Kreuz und das Leiden zu ersparen. Der Satan legt Jesus bei der Versuchung in der Wüste die Welt zu Füssen. Jesus kann alles haben, wenn er nur den Satan anbetet. Kein Kreuz, Kein Leiden,... nur ein stummes Gebet und die Welt gehört Jesus...... Aber Jesus sagt :

    Mt 4,10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«

Jesus hatte recht: “Die Welt ist nicht genug!”  Jesus will nicht die Welt, er will viel mehr! Und später bei der Verhaftung schreitet Jesus ein, als ein Jünger Ihn mit dem Schwert verteidigen möchte

    Mt 26,53 Jesus: Oder meinst du, ich könnte meinen Vater nicht bitten, dass er mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schickte?

Jesus hätte mit Legionen von Engeln die Weltherrschaft übernehmen können, aber er wollte nicht: “Die Welt ist nicht genug” Jesus wollte kein weltlicher Herrscher sein, sondern viel mehr. Er wollte eine Schneise ins Reich der Toten schlagen, damit Menschen die Möglichkeit haben in Ewigkeit vor Gott zu bestehen. Jesus hat die Welt links liegen lassen um für mich am Kreuz zu sterben! That`s it! “Die Welt ist Jesus nicht genug”

Aber das ist nicht der einzige interessante Aspekt an dem Bond-Streifen. Da gibt es dies Industriellentochter: Elektra. Sie macht eine ganz interessante Metamorphose durch. Im Film nennt man das Symphatieführung:

  • armes verwaistes Töchterchen
  • mit einer schlimmen Vergangenheit (wurde mal entführt!)
  • die Zähne zusammenbeißt und ehrgeizig Vaters Traum zu Ende bringen will
  • Vamp (Bond tut das seine dazu)
  • ...Plötzlich: Die böse Drahtzieherin, Vatermörderin, Wahnsinnige

Elektra ist plötzlich so ganz anders als erwartet, das macht den Reiz des Filmes aus! Den Jüngern von Jesus ging es auch mal so, dass sie Jesus plötzlich auf eine Art und Weise erlebt haben, die so ganz anders war wie erwartet. Unfassbar, unglaublich, ... Es war kurz vor dem Osterfest, auf dem Weg zum Kreuz. Es ist die Geschichte der “Verklärung” Jesus.

Die Welt ist nicht genugDie Verklärung Jesu

Matthäus 17,1-9 1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde verklärt vor ihnen und sein Angesicht leuchtete wie eine Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. 4 Petrus aber fing an und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so wollen wir hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. 5 Als er noch so redete, siehe da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! 6 Als das sie Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht, und erschraken sehr. 7 Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! 8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.9 Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.                                                             siehe auch Mk 9,2-13; Lk 9,28-36

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt ist nicht genugPolizeieinsatz auf der Sommerfreizeit

Für eine Sommerfreizeit haben wir uns mal einen guten Aufhänger für den Dauersketch (Ein Sketch der täglich fortgesetzt wird) ausgedacht. Dazu wurde unser Bus nach der Abfahrt Richtung Frankreich von der Polizei angehalten, die eine Personenkontrolle im Bus durchgeführt hat. (Total schwachsinnig eigentlich, aber die Kids haben es voll geglaubt). Wir mussten also neben dem Streifenwagen anhalten und die Polizisten habe im Bus die Reisepässe der Teilnehmer kontrolliert! Ich habe mich dann im Bus immer mehr über die Polizisten aufgeregt, bis sie mich dann in den Streifenwagen abgeführt haben. Die Polizisten kamen zurück zum Bus und haben verkündet, dass ich mit zur Polizeistation müsste. Der Freizeitleiter hat dann mit den Polizisten diskutiert, die sich aber nicht weichklopfen ließen ... Ich durfte nicht mitfahren. Kurz darauf bin ich dann aus dem Streifenwagen entkommen und in den anfahrenden Bus (die Türen waren noch offen!) reingesprungen. Die Polizisten sind dann noch 50m hinter dem Bus hergerannt !!! (Nochmal tausend Dank an die beiden Polizisten, die mitgespielt haben! ) Na ja, die Kids haben an der Scheibe geklebt und die Welt nicht mehr verstanden. Jeden Tag auf der Freizeit tauchte dann irgendwann ein uniformierter Polizist (Das war dann ein Mitarbeiter) auf und wir haben uns eine Verfolgungsjagd geliefert,... mit Skiern die Düne hinunter etc....

Was mir jetzt aber wichtig ist: Noch Tage später haben mich Teilnehmer angesprochen, ob dass wirklich alles nur inszeniert war. Im Bus haben sie mir zugeflüstert: “Ich solle jetzt bitte still sein,... die Polizisten werden immer saurer!” Und Teilnehmer aus dem damaligen Bibelkreis, dir mich schon Jahre kannten haben gesagt: ”Was ist denn mit dem Ralf los.... So kenn ich den gar nicht!”

Die Welt ist nicht genugJesus der ganz Andere

Genau so ging es den Jünger auch einmal mit Jesus: ”So kenne ich den gar nicht!” Sie waren verstört. Gerade hat Jesus ihnen gesagt, dass der Menschensohn überantwortet werden wird, viel leiden muss und getötet werden muss (Mt 16,21). Petrus hat noch Einspruch eingelegt: "Das widerfahre Dir nur nicht (Mt 16,22)", weil er es nicht in den Kopf kriegen konnte. Was will nun dieser Jesus? Die drei Jahre mit ihm waren sowieso sehr spannungsreiche Zeiten. Zum einen haben sie Jesus als einen kennengelernt, der gewaltige Taten vollbracht hat, dann ließ er sich plötzlich von den Leuten verspotten. Er war bettelarm und hatte keinen Besitz. Irgendwie haben sie das noch nicht ganz zusammengebracht, was er eigentlich letzten Endes will. Jesus, der ganz andere; ganz anders als ich ihn mir vorstelle.

Jesus schnappt sich die drei Jünger und nimmt sie mit zu einem ganz besonderen Erlebnis. Schon die Zeitangabe deutet darauf hin.

    1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Johannes ...

Wer die Reinigungsriten der Priester kennt, dem wurde schnell klar, dass jetzt etwas besonderes bevorstand. Wenn der Priester zum Tempeldienst ausgelost worden war, dann musste er sich sechs Tage reinigen. Dafür gab es besondere Bäder in denen das Wasser immer floß und wo man von Bad zu Bad immer reiner wurde. Solche Anlagen gab es auch in jedem frommen, reichen jüdischen Haushalt. Sogar auf der Masada-Festung mitten in der Wüste ist so eine Anlage noch heute zu bewundern. Diese Reinheit (innerlich und äußerlich) war für den Priester eine Bedingung um Gott im Tempel zu begegnen. Wenn Jesus also sechs Tage wartet, dann heißt das, dass nun eine Begegnung mit Gott zu erwarten ist. Etwas besonderes steht an. Deswegen auch der Ort: Jesus geht abseits mit ihnen, allein auf einen hohen Berg. Was nun geschieht können die Jünger nicht einmal richtig in Worte fassen: Jesus wird verklärt. In der Offenbarung versucht Johannes später Dinge in Worte zu fassen, die er im Himmel sieht. Dazu benutzt er immer wieder das Wort WIE.

    Off 1,14 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß WIE weiße Wolle, WIE der Schnee, und seine Augen WIE eine Feuerflamme, ...

So unbeschreiblich ist es auch für die Jünger bei der Verklärung, dass sie erzählen:

    2 Und er wurde verklärt vor ihnen und sein Angesicht leuchtete WIE eine Sonne, und seine Kleider wurden weiß WIE das Licht.

Als sie den Christus in seiner Herrlichkeit sehen, können sie es nicht fassen, geschweige denn beschreiben: WIE eine Sonne, WIE das Licht. Im Mittelpunkt steht jetzt die Herrlichkeit Gottes. Neben Jesus erscheinen nun noch Mose und Elia, die beiden großen Gestalten des Alten Testamentes. Lukas erzählt nun noch genauer den Inhalt der Begegnung auf dem Berg. Lukas hat mit großem Fleiß genau nachgeforscht, und ihm hat wohl auch Petrus den Inhalt dieser Gespräche zwischen Jesus, Elia und Mose mitgeteilt.

    Lk 9,31 Sie erschienen verklärt und redeten von seinem Ende, das er in Jersusalem erfüllen sollte.

Der Augenblick wo Jesus seinem Vater ganz nah ist, leibhaftig gegenwärtig, ist für ihn der Augenblick, wo er ganz entschieden und bewusst seinen Weg nach Jerusalem ans Kreuz geht. Es ist die alttestamentliche Regel, dass die Wahrheit aus zweier Zeugen Mund bekannt wird.

    5.Mose 19,15 Es soll kein einzelner Zeuge gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Missetat oder Sünde, was für eine Sünde es auch sei, die man tun kann, sondern durch zwei oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache gültig sein.

Darum sind Mose und Elia da, die beiden großen gewaltigen Gotteszeugen des alten Testamentes. Sie verkörpern quasi leibhaftig das "Gesetz und die Propheten". Damit wird klar, Jesus bringt nichts überraschend neues, sondern sein Weg ist vorgezeichnet im Alten Testament. Sie bestätigen dem Mensch Jesus noch einmal: Ja, das wird dein Weg sein. Du musst nach Jerusalem ans Kreuz. Und Jesus geht tief gestärkt in den Leidensweg hinein. Die Verklärung Jesu ist kein Selbstzweck, fromme Show oder Demoprogramm für die Jünger, sondern es ist eine Hilfe vom Vater für den Sohn.

Die Welt ist nicht genugWar das nötig ?

Hat Jesus das nicht mit links erledigt, schließlich war er doch Gottes Sohn? Wie tief der Satan Jesus versucht hat, einfach am Kreuz vorbeizugehen, wird im Garten Gethsemane deutlich, am Abend als Jesus verhaftet wird. Dort ist Jesus so weit, dass er Gott bittet:

    Mt 26,39 Vater, ist´s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.

Jesus fragt noch einmal, ob es unbedingt notwendig ist. Jesus ist angegriffen, er hat Angst. Doch dann heißt es ausdrücklich:

    Lk 22,43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

Vielleicht scheint uns das seltsam, dass Jesus Angst hat, Gott fragt, versucht wird, und Stärkung von Gott braucht. Aber wir sollten uns vor Augen halten: Den Weg den Jesus für uns ans Kreuz geht, das war kein Spaziergang. Die Griechen berichten von ihren großen Denkern, z.B. Sokrates, der von der herrschenden Schicht zum Tode verurteilt wurde. Sokrates hat dann alle Freunde zu sich in sein Haus eingeladen und hat mit ihnen ein Fest gefeiert, und dann hat er sich ins Bad gelegt und mit freudigem Lächeln den Giftbecher getrunken. So sei Sokrates heldenhaft gestorben. Von Jesus heißt es:

    Mk 14,33-35 33 Und er nahm mit sich Petrus und Jakobus und Johannes und fing an zu zittern und zu zagen und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet!

Irgendwie ist es für uns selbstverständlich geworden, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist, damit wir leben können. Ein schlichter Gedanke ist dabei mit den Jahren vielleicht verloren gegangen.

Die Welt ist nicht genugWas hat es Jesus gekostet ?

Wenn wir die Passionszeit vor Ostern nützen um uns darüber Gedanken zu machen bringt uns das Jesus auch wieder näher und lässt uns Karfreitag und Ostern bewusster, persönlicher erleben.

Die Verklärung auf dem Berg dient also Jesus dazu, dass er sich über den Willen Gottes und seinen Plan in Jerusalem noch einmal gewiss wird, dass er gestärkt wird, für die schwere Aufgabe die vor ihm liegt. Auch wenn die Verklärung für die drei Jünger wie ein Höhepunkt scheint, Jesus nun endlich in seiner Herrlichkeit zu sehen; die Verklärung ist nicht der Höhepunkt. Die Verklärung ist nur eine Station auf dem Weg nach Jerusalem ans Kreuz. Die Verklärung ist eine Tankstelle für Jesus, Ziel und Höhepunkt ist das Kreuz.

Petrus begreift das nicht, er denkt: Das hier ist das Ziel. Auf dem Berg mit Mose und Elia und Jesus in seiner Herrlichkeit. Dieses Strahlen Jesu, dieser Gottesglanz, diese Erscheinungen des Mose und Elia, das muss das Ziel sein. Kurz vorher hatte Jesus noch gesagt:

    Mt 16,21 21 Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jersusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.

Vielleicht war das ja nur ein Irrtum und von Jesus leichtfertig dahergesagt. Petrus hatte damals schon widersprochen:

    Mt 16,22+23 22 Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach: Gott bewahre Dich, Herr! Das widerfahre Dir nur nicht! 23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn Du meinst nicht was göttlich ist, sondern was menschlich ist.

Und Petrus hat nichts gelernt, denn auch in der Verklärung Jesu mischt er sich ins Gespräch ein und sagt:

    "Herr hier ist gut sein! Willst du, so wollen wir hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine."

Das Leiden Jesu, den Weg ans Kreuz hat er nicht verstanden, Petrus will hier bleiben, ja Jesus sogar am Weg ans Kreuz hindern. Für die drei Jünger ist es ein großes Geschenk Jesus hier in seiner Herrlichkeit zu sehen, aber was sie noch nicht wissen, auch für sie ist es eine Vorbereitung. Denn dieselben drei Jünger nimmt er mit in den Garten Gethsemane, wo sie mit ihm wachen und beten sollen. Dort erleben sie die Gefangennahme und den Verrat Jesu. In der Verklärung haben sie hören sollen, dass das, was dann in Gethsemane geschieht, der Wille Gottes ist und nicht etwa ein Unfall. Alles ist vorbereitet und geplant.

Die Welt ist nicht genugDas Leiden des Sohnes ist der Wille des Vaters

Uns geht es doch ebenso. Auch wir erleben besondere Stunden, wo wir die Herrlichkeit Jesu erkennen. Auf einer Freizeit, bei Andachten, wo uns ein Kronleuchter aufgegangen ist. Wenn wir ganz lebendig erfahren wie wir uns auf Gott verlassen konnten, wenn Gott ein Wunder in unserem Leben hat geschehen lassen, dann haben wir so eine besondere Stunde. Doch diese Erfahrungen sind nicht das Ziel unseres Christseins, sie sind allenfalls Tankstellen für uns. Der Herrlichkeit Jesu werden wir eines Tages gegenüberstehen. Es kommt der Tag, da wir Gott wirklich für immer nah sein werden als Christen, wo uns nichts mehr trennt. Aber jetzt ist es immer nur ein Blick auf diese Herrlichkeit. Diese besonderen Erfahrungen wollen wir aber festhalten; wir wollen z.B. nicht mehr nach Hause von der Freizeit. Genau wie Petrus, der nicht mehr vom Berg herunter wollte.

Eigentlich war das von Petrus auch sehr egoistisch, denn am Fuß des Berges haben ja mindestens 9 weitere Jünger gewartet, die sind auch 3 Jahre bei Jesus gewesen. Die hätte er einfach ausgeschlossen, aber er, Petrus, in seliger Gemeinschaft mit dem verklärten Christus. Und da haben wir gleich ein Riesenproblem. Wenn wir diesen Herrlichkeitsereignissen hinterher jagen, dann schließen wir schnell andere Christen aus. "Was du hast solche Gebetserhörungen nicht erfahren, dann betest du nicht richtig!", "Du kennst das gar nicht, dass Gott Dich persönlich anspricht, dann bist du vielleicht gar kein richtiger Christ" Diese herrlichen Erlebnisse mit Jesus sind ein Grund aus tiefstem Herzen dankbar zu sein, weil wir seine Herrlichkeit hier schon in diesem Leben erfahren dürfen, aber diese Erlebnisse sind nicht das Ziel und nicht der Normalfall, und die Gefahr ist groß, dass wir in unserer Freude andere Christen ausgrenzen.

Die Welt ist nicht genugJesus der Andere ... und doch der Gleiche 

Das entscheidende was nun bei der Verklärung geschieht ist die Stimme des Vaters

    Bei der Verklärung Jesu (Mt 17,5) 5 Als er noch so redete, siehe da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!

Insgesamt dreimal im irdischen Leben Jesu spricht der Vater das vor den Menschen aus.

    Bei der Geburt Jesu (Lk 2,14) 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein
    Wohlgefallen.

    Bei der Taufe Jesu (Mt 3,17) 17 Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Die Herrlichkeit des verklärten Christus ist das Wohlgefallen des Vaters. Davon lebt Jesus, es ist das Zentrum seines
Auftrages. Fest an den Vater gebunden geht er den Weg ans Kreuz. Und jetzt wird auch klar, an welcher entscheidenden Stelle der Satan Jesus in der Wüste angreift, ganz am Beginn seines Wirkens.

    Mt 4,8-9 8 Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich Dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.

Er bietet Jesus an: Du willst doch der Welt König sein, ich biete Dir das alles an. Jetzt schon, ohne den mühsamen Weg ans Kreuz. Biete bediene Dich! Ach ja, da wäre eine klitzekleine Kleinigkeit. Du müsstest mal ganz kurz vor mir niederknien und mich anbeten. Aber wir sind ja unter uns, es beobachtet uns ja keiner und ich sage es auch sicher niemandem weiter. Doch damit hätte Jesus das Wohlgefallen seines Vaters verloren und die Verbindung zum Vater wäre gebrochen.

  • Mt 3,17 Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!

Der Vater bekennt hier nicht nur den Wohlgefallen an seinem Sohn, es gibt auch einen Auftrag für die Jünger. Sie sollen auf Jesus hören.

Die Jünger erschrecken sehr und fallen auf ihr Angesicht, warum? Schon im Alten Testament steht, das eine persönliche Begegnung mit Gott für den Menschen tödlich endet. Wir können als Sünder gar nicht vor den heiligen Gott treten. Im AT werden wir mit Reisig verglichen und Gott mit Feuer. Wir gehen im Flammen auf, weil wir vor Gott nur dürres Gras sind. Schon allein wenn Gott zu Menschen gesprochen hat, dann überkam sie Furcht und Zittern. Ebenso die drei Jünger bei der Verklärung Jesu. Für uns Christen ist die Gottesbegegnung möglich ohne zu vergehen -nämlich durch Jesus. Als die Jünger erschrocken am Boden liegen, spricht Jesus sie mit dem häufigsten Jesus-Wort an: Fürchtet Euch nicht!

Meine lieben Freunde, ich bin´s doch. Ihr kennt mich doch. Ich bin derselbe Jesus wie zuvor auch - euer Freund. Was gibt es eigentlich tröstlicheres, wenn wir Angst haben und furchtsam den Blick erheben, als dann Jesus allein zu sehen. Alles was uns Angst bereitet, alle Gefahr ist weg, und nur noch Jesus ist da, der alle Macht in Händen hält und der uns über alles liebt. Und Jesus bleibt bei den Jüngern und steigt wieder mit ihnen hinab in den Alltag, nach Jerusalem, ins Leiden, ans Kreuz. So ist es auch in unserem Leben. Jesus ist kein Guru, den man auf dem Berg besucht, wenn man Angst hat und Rat sucht. Kein Guru der einen dann mit guten Tips wieder ins Tal schickt, sondern Jesus geht mit uns hinunter. Jesus will nicht nur aufgesucht werden, wenn wir es nötig haben, er will unser ganzen Leben mit uns teilen, in guten und in schlechten Zeiten. Er lässt uns nicht los.

So sehr wir es uns auch wünschen, unser Glaube hüpft nicht von Herrlichkeitserlebnis zu Glaubensgipfeln und Kirchenhighlights. Es ist schön so etwas zu erleben, aber der Zustand in dem sich die Gemeinde befindet ist, biblisch gesehen, Leiden. Wir sollten es nicht übertreiben, das Leben hat viele schöne Dinge zu bieten, so schlecht ist es nicht bestellt um alles, die Erde ist kein Jammertal und es ist nicht alles zum Heulen in unserem Leben.

Aber wir Christen gehen durch eine Leidenszeit bis wir schließlich in der Herrlichkeit Gottes ankommen.
Das merken wir schon, dass wir Durststrecken haben, Zeiten wo wir kämpfen müssen, wo uns nicht alles von der Hand geht, wo wir manchmal den ganzen Bettel hinschmeißen möchten. Wir leben noch in einer Leidenszeit und das kann durchaus noch schlimmer kommen, wo es uns dann wirklich an die Substanz geht. Werden wir dann bei Jesus bleiben?

Die Welt ist nicht genugWeil-Christ ? Obwohl-Christ ?

Es gibt sehr viele WEIL-Christen. "Ich bin Christ, weil Jesus für mich sorgt.", "Ich bin Christ, weil Jesus mir ein erfülltes Leben schenkt." Aber was ist, wenn Jesus mir all das nicht mehr schenkt? Wenn Gott mich eine schwierige Situation aushalten lässt. Ist mein Glaube dann weg? Müssten wir nicht viel mehr OBWOHL-Christen sein . "Obwohl ich dies und das erlebt habe vertrauen ich immer noch Gott.", "Obwohl es mir nicht gut geht glaube ich fest an Jesus ." David im Alten Testament hat das verstanden, wenn er in Psalm 23 schreibt:

    Ps 23,4 Und ob schon ich wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich kein Unglück.

Obwohl er eine schlimme Zeit durchmacht, vertraut er fest auf Gott. Erst in der harten Leidenszeit stellt sich heraus, ob unser Christsein Vollholz, massiv, war oder nur furniert. Erst wenn am Holz gekratzt wird, zeigt sich welche Qualität unser Glauben wirklich hat. Vorher kann man furnierte Möbel und massive Möbel nicht unterscheiden, die Furnierten sehen täuschend echt aus. Erst die harte Probe bringt es ans Tageslicht.
Wenn ich am Möbelstück bohre; kommt dann Holz?, oder rieselt Sägemehl?
Wenn man an unserem Glauben kratzt, kommt dann Sägemehl?

Wenn Jesus zum Petrus gesagt hätte, "Klar wir bleiben hier!", dann wäre aus dem Petrus nie ein echter massiver Christ geworden. Es hat noch manche schwere Zeit gebraucht, bis aus dem aufbrausenden, furnierten Petrus ein tragfähiger Nachfolger Jesu hat werden können, der am Ende für Jesus in den Tod geht. Vielleicht ist manches, was uns heute bedrückt, ein Stück des Weges, den Gott mit uns geht, um uns kernecht zu machen.

Die Welt ist nicht genugJesus macht uns wie sich - anders

... den sollt ihr hören. Das ist die Geburtsstunde des Neuen Testamentes. Auf diesen Augenblick kommen die Jünger alle wieder zu sprechen.

    Joh 1,14 14 Wie sahen seine Herrlichkeit...

    1.Joh 1,1-3 13 Was wir geschaut haben mit unseren Augen...

    2.Petr.1,16 16 Wir sind nicht klugen Fabeln gefolgt, was wir gesehen haben...

Was die Jünger bei der Verklärung erlebt haben, ist für sie ein fester Halt geworden in dunklen Stunden. So können auch unsere Highlights tröstlich sein, wenn es in unserem Leben mal hart zur Sache geht und man selbst die grobe Richtung nicht mehr kennt. Nach der Verklärung müssen die Jünger erst noch das Erlebnis am Kreuz durchstehen, bis sie am Ende, bei Jesu Auferstehung den Sinn der Verklärung richtig verstehen können. Dann können sie auch davon erzählen. V.9

Gott spricht hier nicht: ... den sollt ihr anschauen. Aus solchen Herrlichkeitserfahrungen kommt kein Glaube. Wenn man ein Wunder sieht, wird man nicht glauben. Als Jesus sein größtes Wunder tat und den Lazarus von den Toten auferweckte, da beschließen die Schriftgelehrten endgültig ihn zu töten.

Gott spricht: ... den sollt ihr hören. Der Glaube kommt aus dem Hören von Gottes Wort, oder wie Paulus aufgreift: aus der Predigt. Die besonderen Erfahrungen mit Gott sind Hilfestellungen für unseren Glauben, aber der Glaube wird genährt von Gottes Wort. Die Kraft für den Alltag finden wir im Hören von Gottes Wort, in der Bibel. Was uns dann am Ende erwartet, davon schreibt der Jünger Johannes später:

    1.Joh 3,2 2 Wir werden den Christus sehen wie er ist, und werden ihm gleich sein.

Wollen wir als Christen wirklich länger an weltlichen Dingen und Besitztümern festhalten, wenn wir doch einmal Christus in die Augen sehen können und ihm gleich sein können? Ich habe für mein Leben höhere Ansprüche: 

Die Welt ist nicht genugDie Welt ist mir nicht genug

Theologisches kräftig geklaut aus einem sehr guten Vortrag von Dr.KrimmerBack